Soziale Einrichtungen sind verpflichtet, Mitarbeitende in Erster Hilfe auszubilden. Die Teilnehmenden von Erste-Hilfe-Kursen, sind zu Erste-Hilfe-Leistungen verpflichtet, um die notwendigen Sofortmaßnahmen einzuleiten. Um eine zielgerichtete medizinische Ersthilfe leisten zu können, werden die Teilnehmenden praktisch und theoretisch vorbereitet. Das Wissen wird alle 2 Jahre in einem Vertiefungskurs aufgefrischt. Inhalte sind: - Allgemeine Einführung zur ersten Hilfe, - Atmung, Herz-Lungen-Wiederbelebung - Akute Erkrankungen - Schock- und Blutstillung - Knochenbrüche - Verbrennungen - Verätzungen
Im Refreshing-Kurs Deeskalation wollen wir uns noch einmal mit dem Üben der verbalen Deeskalation beschäftigen, um weiterhin die Kompetenz aller Mitarbeiter:innen im professionellen Umgang mit Aggressionen zu erhöhen und damit die Sicherheit der Mitarbeiter:innen und der von uns betreuten Menschen zu verbessern. Zusätzlich gibt es jährlich einen neuen Themenschwerpunkt.
Stellen Sie sich häufiger die Frage: „Wie soll ich die Anforderungen alle schaffen“ - und dann noch der Aufwand bei der Pflege“? Diese und weitere wichtige Fragestellungen rund um „pflegerische Tätigkeiten“ in den Berufen der Heilerziehungspflege werden in diesem Workshop bearbeitet. Welche Hilfestellungen bei der Grundpflege, Inkontinenzversorgung, Behandlungspflege u.v.m. sind angebracht? Wie können Begrifflichkeiten wie „Fördern und Fordern“ in den Alltag integriert werden. Wären da nicht auch noch die Fragen von „extern“: Wer-darf-was, welche (Hygiene-) Anforderungen sind besonders wichtig? Es gibt genügend Fragen aus Ihrer täglichen Praxis. Diese Fragen - und bitte ganz wichtig - gerade die Fragen aus der eigenen Einrichtung - werden in diesem Workshop beantwortet und pflegerische Kompetenzen für Mitarbeiter in der Heilerziehungspflege ohne (große) pflegerische Kenntnisse bzw. Ausbildung vermittelt. Tipps und Tricks hinsichtlich Heben, Bewegen und Tragen, Mithelfen bei Transfers sowie Informationen zu rückengerechtem Arbeiten allgemein sollen in diesem workshop auch nicht zu kurz kommen. Viele weitere Themen rund um „Pflege“ können thematisiert werden - somit ist zur dividuellen Vorbereitung vorab eine konkrete Fragestellung oder ein Fallbeispiel hilfreich. Dies bitte bei der Anmeldung mit angeben!
Ziel des Crash-Kurses ist es, neue Mitarbeitende, die nicht in der direkten Betreuung mit Klient:innen stehen oder nur im geringen Stundenumfang beschäftigt sind, über die wesentlichen Grundlagen des professionellen Deeskalationsmanagements, wie ProDeMa ausgeschrieben heißt, zu informieren und mit dessen Zielen und pädagogischen Ansätzen vertraut zu machen. Die Entscheidung, ob Mitarbeitende der betreuenden Bereiche mit geringer Wochenarbeitszeit oder mit befristeten Arbeitsverträgen an der Basisschulung oder Crash-Kurs teilnehmen, trifft die jeweilige Einrichtungsleitung. Die Teilnahme am Crash-Kurs ist verpflichtend.
Der Anteil von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung in Werkstätten und Wohnbereichen steigt seit Jahren kontinuierlich an. Dabei sind die Formen und Erscheinungsbilder der jeweiligen Beeinträchtigung so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Bei vielen Erscheinungsformen steht jedoch eine Beeinträchtigung des Antriebs und der Motivation im Vordergrund. Der Umgang mit diesem Klientel stellt daher erhebliche Anforderungen an das begleitende Personal: Von der Art der Gesprächsführung bis zur Klärung der eigenen Rolle im Rahmen der Selbstbestimmung ist man immer wieder gefordert, die geeigneten Vorgehens- und Reaktionsweisen abzuwägen. In diesem Seminar soll u.a. mit Hilfe von Informationen über die Hintergründe psychischer Beeinträchtigung, sowie daraus abgeleiteten sinnvollen Verhaltens- und Kommunikationsweisen die Fähigkeit zur Förderung und Motivation psychisch beeinträchtigter Menschen gestärkt werden. Inhalte · Formen und Ursachen psychischer Beeinträchtigung besser kennen lernen · Wichtige Aspekte in der Kommunikation und Gesprächsführung · Biografisches als Anknüpfungspunkt · Den eigenen Auftrag klären - wo muss ich fordern, wo muss ich tolerieren? Methoden Kurzvorträge, Diskussion, Gruppenarbeit, Übungen, Fallbeispiele
Motivation ist ein zentrales Thema in der Begleitung und Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Durch ein sich veränderndes Klientel, das unterschiedliche Voraussetzungen und Beeinträchtigungen gerade im Bereich der Motivation mitbringt, stellt sich für das begleitende Personal häufig die Frage: Wie kann ich jemanden zum Wollen bewegen - ohne zu überfordern, zu bevormunden oder zu resignieren? Der Spagat zwischen dem Recht auf Selbstbestimmung und dem Einhalten vorgegebener Grenzen und Regeln gestaltet sich schwierig. Immer wieder ist eine Entscheidung zu treffen zwischen Ermutigung und Grenzsetzung, zwischen Anstoßen und Aushalten. Doch wie kann motivierende Begleitung in der Praxis konkret gelingen? Und wie bleibt man selbst motiviert, wenn es anstrengend wird? Dieses Seminar bietet fachliche Orientierung und praxisnahe Impulse für Ihre tägliche Arbeit. Sie erhalten Einblicke in motivationspsychologische Grundlagen und deren Bedeutung im Kontext unterschiedlicher Behinderungsformen. Anhand konkreter Fallbeispiele werden Vorgehensweisen erarbeitet, um sowohl dem Klienten, als auch der eigenen Tätigkeit neue Impulse zu vermitteln. Inhalte · Grundlagen der Motivation - Begriffe, Definitionen · Auswirkungen verschiedener Behinderungsformen auf die Motivation · Freiheiten und Grenzen der Selbstbestimmung · Methodische Fallbesprechungen aus der Praxis · Die eigene Motivation stärken und lebendig halten Methoden Kurzvorträge, Diskussion, Gruppenarbeit, Übungen, Fallbeispiele
Mitarbeitende des St. Josefs-Stifts, die Menschen mit Beeinträchtigungen mit Kleinbussen befördern, müssen nachweisen, dass sie sich in der StVO auskennen und über praktische Fahrfertigkeiten verfügen. Es werden die Neuerungen der StVO in der Theorie unterrichtet und ein Fragebogen ausgefüllt, der im anschließenden Gruppengespräch ausgewertet wird sowie praktische Fahrproben im realen Verkehr abgenommen. Voraussetzung: gültige Fahrerlaubnis der Klasse „B“ bzw. Kl. 3 und, falls verordnet, die benötigte Sehhilfe.
Mitarbeitende des St. Josefs-Stifts, die Menschen mit Beeinträchtigungen mit Kleinbussen befördern, müssen nachweisen, dass sie sich in der StVO auskennen und über praktische Fahrfertigkeiten verfügen. Es werden die Neuerungen der StVO in der Theorie unterrichtet und ein Fragebogen ausgefüllt, der im anschließenden Gruppengespräch ausgewertet wird sowie praktische Fahrproben im realen Verkehr abgenommen. Voraussetzung: gültige Fahrerlaubnis der Klasse „B“ bzw. Kl. 3 und, falls verordnet, die benötigte Sehhilfe.
Es wird vom Vorbereitungsteam der inklusiven Fachtagung wieder ein interessantes Thema ausgesucht und gemeinsam vorbereitet. Sie können gespannt sein! Und natürlich gibt es wieder interessante Vorträge und Arbeitsgruppen. Wer mit vorbereiten möchte, meldet sich bei Michaela König. Telefon: 09306-209 190 oder Email: michaela.koenig@tatenwerk.social
Der deeskalierende Umgang mit hochangespannten Klient:innen während der Krisensituation kann nie genug trainiert werden. In diesem ProDeMa-Kriseninterventionsblock wird die verbale Deeskaltation (DS IV) aufgefrischt und mit Körperinterventionen (DS V) ergänzt. Verletzungsfreie Löse- und Abwehrtechniken bei An- und Übergriffen werden geübt.
Die Begleitung und Beratung von Menschen in Krisensituationen und mit traumatischen Erfahrungen stellt Fachkräfte vor besondere Herausforderungen. Die Auswirkungen von Gewalt sind häufig komplex und zeigen sich unter anderem in dissoziativen Symptomen oder chronischer Suizidalität. Nicht selten bringt uns die intensive Arbeit mit Betroffenen auch an die eigenen psychischen und emotionalen Belastungsgrenzen. Der Fortbildungstag vermittelt praxisnahe Methoden, um die Arbeit mit dieser Zielgruppe hilfreich und tragfähig zu gestalten. Dabei stehen sowohl die Bedürfnisse der Klient*innen als auch die Rolle und Haltung der beratenden Fachkraft im Fokus. Darüber hinaus werden Wege aufgezeigt, wie eine persönliche und zugleich professionelle Begleitung gelingen kann. Gerne können Sie eigene Fragen und Fallbeispiele aus Ihrem Berufsalltag einbringen. Die Fachberatungsstelle Wildwasser Würzburg e.V. begleitet seit vielen Jahren gewaltbetroffene Frauen - die Erfahrungen und Erkenntnisse aus dieser Arbeit möchten wir an diesem Tag mit Ihnen teilen. Inhalte: Grundlagen zum Thema Gewalt Grundlagen zum Thema Trauma Was brauchen Klient*innen in der Beratung und im Alltag? Entwicklung einer hilfreichen inneren Haltung in der Begleitung
In herausfordernden Situationen kommt es meist zu einem Dialog innerer Stimmen, die sehr gegensätzlich sein können. Negative Glaubensätze, Elternbotschaften, Normen, Überzeugungen, (Be)wertungen, die wir von wichtigen Bezugspersonen unbewusst übernommen haben können im täglichen Leben behindern oder beeinträchtigen. Sie sind Ergebnis von äußeren Einflüssen, die das Selbstbild, Emotionen oder das Verhalten geprägt haben. Sie zu entlarven und sie zu erkennen mag zunächst unangenehm sein. Eine Neuformulierung oder Umformulierung negativer Glaubenssätze oder Botschaften führt jedoch zu innerer Freiheit und zu eigenen Überzeugungen. (Be)wertungen können verändert und mit neuem Inhalt gefüllt werden.
Freiheitsentziehende Maßnahmen (FEM) wie Bettgitter, Fixierungen oder unter Umständen auch die Gabe von sedierenden Medikamenten stellen tiefgreifende Eingriffe in das Grundrecht auf Freiheit dar. Sie entstehen oft aus einem Spannungsfeld zwischen Schutzauftrag, Handlungsdruck und dem Bedürfnis nach Sicherheit. Diese Fortbildung bietet Raum, um die Ursachen, Dynamiken und Rahmenbedingungen solcher Maßnahmen besser zu verstehen: Welche Situationen führen dazu, dass Freiheit eingeschränkt wird? Welche Rolle spielen Strukturen, Haltung, Kommunikation und institutionelle Kultur? Zentral ist dabei die Frage nach Alternativen: Was können wir konkret tun, um freiheitsentziehende Maßnahmen zu vermeiden - ohne dabei Menschen zu gefährden oder uns selbst zu überfordern? Welche Haltung hilft, Freiheit als Leitprinzip professionellen Handelns zu bewahren? Neben rechtlichen Grundlagen liegt der Fokus auf Reflexion, Austausch und praxistauglichen Handlungsoptionen. Ziel ist es, Fachkräfte zu stärken, bewusste Entscheidungen zu fördern und gemeinsam tragfähige Wege zu entwickeln, um Freiheit zu schützen - verantwortungsvoll, empathisch und fachlich fundiert.
Im Basiskurs Deeskalation wollen wir uns mit Aggressionen beschäftigen, die im Rahmen unserer Arbeit immer wieder entstehen und uns oft an unsere Grenzen bringen. Oberstes Ziel des Kurses ist dabei, die Kompetenz aller Mitarbeiter:innen im professionellen Umgang mit Aggression zu erhöhen und damit die Sicherheit der Mitarbeiter:innen und der von uns betreuten Menschen zu verbessern. Neben der Auseinandersetzung mit den Ursachen von Aggressionen und aggressionsauslösenden Reizen wird es in vielen praktischen Übungen vor allem um kommunikative Deeskalationstechniken im Umgang mit hochgespannten Klient:innen gehen.
Im Refreshing-Kurs Deeskalation wollen wir uns noch einmal mit dem Üben der verbalen Deeskalation beschäftigen, um weiterhin die Kompetenz aller Mitarbeiter:innen im professionellen Umgang mit Aggressionen zu erhöhen und damit die Sicherheit der Mitarbeiter:innen und der von uns betreuten Menschen zu verbessern. Zusätzlich gibt es jährlich einen neuen Themenschwerpunkt.
Vielfältige Konzepte prägen unser gemeinsames Arbeiten und Leben – als Fundament für ein respektvolles Miteinander von Klient:innen und Mitarbeitenden. Doch wofür steht unser Leitbild? Warum braucht es Leitsätze und darüber hinaus ein Gewaltschutzkonzept? Wir beleuchten die Strukturen und Funktionen dieser Konzepte und gehen noch einen Schritt weiter: Damit sie nicht nur auf dem Papier existieren, sondern im Alltag wirken, setzen wir uns aktiv mit ihren Inhalten auseinander. Sensibilisierung, Reflexion und die Entwicklung konkreter Umsetzungsideen sind dabei zentral. Denn Haltung ist nicht nur Aufgabe einzelner – sie prägt uns alle.
Als Bürgerhelfer:innen unterstützen Sie Menschen im Alltag, helfen bei der Organisation der Dinge des Lebens, begleiten bei wichtigen Terminen, sind in Krisenzeiten eine Stütze oder fördern soziale Kontakte. Viele erleben ihr ehrenamtliches Engagement als erfüllende Tätigkeit, die bereichernd und wertvoll ist. Dennoch gibt es auch schwierige Situationen, fehlt Ihnen die Anbindung oder der Austausch mit anderen. Daher bietet Ihnen der Reflexionstag folgende Möglichkeiten: - Austausch und Begegnung mit anderen Bürgerhelfer:innen - Die eigene Tätigkeit einzeln und gemeinsam reflektieren - Einen Fall besprechen - erfahren, wie Sie gut in der Kraft und inneren Balance bleiben Wie Sie sich in stressigen Situationen unterstützen können
Menschen mit Behinderung im Alltag verantwortungsvoll begleiten und zu unterstützen bedeutet, auf ein vielfältiges Handlungsrepertoire zurückgreifen zu können. Diese Veranstaltung richtet sich an Personen aus fachfremden Arbeitsfeldern mit der Motivation, Grundkenntnisse der pädagogischen und methodischen Arbeit zu erlangen, um mehr Sicherheit im Umgang mit Menschen mit Behinderung zu erhalten. Es werden theoretische Grundlagen und Methoden vermittelt und Handlungskonzepte vorgestellt. Wichtige Bausteine sind das Herstellen einer professionellen Beziehung zu den Klient:innen, psychologische Kenntnisse sowie das Verstehen der Lebenswelt der Klient:innen. Neben der theoretischen Auseinandersetzung werden kleine Praxiseinheiten zum Üben und Reflektieren stattfinden.
Eine Haltung als Ziel entwickeln Schnell und intuitiv handeln können. Handlungsfähig sein auch in kritischen Situationen. Entwicklung des eigenen Persönlichkeitspotentials Neurobiologische Grundlagen verstehen Warum Ziele auf Haltungsebene wirken und „smarte" Ziele häufig scheitern! Selbstregulation vs. Selbstkontrolle. Die Bedeutung des Körpers als Ressource für selbstbestimmtes Handeln. Gelassenheit gezielt aufbauen Eigene Kraftquellen identifizieren und nutzen Eine Haltung formulieren und verinnerlichen. Somatische Marker erkennen und bewusst einsetzen. Embodiment: Wie der Körper unterstützen kann. Den Transfer in den Alltag sichern Priming: Mit Leichtigkeit persönliche Veränderungen bewirken. Konstruktiver Umgang mit möglichen Misserfolgen. Erfolgsrezepte für vorhersehbare und überraschende Situationen. Ihr Nutzen: Sie werden in schwierigen Situationen gelassener und lernen Stress zu vermeiden. Sie entwickeln eine starke Haltung, die mit Ihrem Selbstbild übereinstimmt (Resilienz). Sie lassen auch unbewusste Prozesse für Ihre Ziele arbeiten. Sie immunisieren sich gegen unerwünschte Auslösereize (Trigger). Sie fühlen sich vitalisiert und positiv gestimmt.
Soziale Einrichtungen sind verpflichtet, Mitarbeitende in Erster Hilfe auszubilden. Die Teilnehmenden von Erste-Hilfe-Kursen, sind zu Erste-Hilfe-Leistungen verpflichtet, um die notwendigen Sofortmaßnahmen einzuleiten. Um eine zielgerichtete medizinische Ersthilfe leisten zu können, werden die Teilnehmenden praktisch und theoretisch vorbereitet. Das Wissen wird alle 2 Jahre in einem Vertiefungskurs aufgefrischt. Inhalte sind: - Allgemeine Einführung zur ersten Hilfe, - Atmung, Herz-Lungen-Wiederbelebung - Akute Erkrankungen - Schock- und Blutstillung - Knochenbrüche - Verbrennungen - Verätzungen
In diesem Workshop wirst du Spiritualität neu erleben – über Bewegung, Atem und bewusstes Körpergebet. Finde zurück in deine Mitte. Komm in deine Kraft. Lass dich bewegen – im wahrsten Sinne des Wortes. Erlebe eine neue Dimension des Glaubens: fühlbar, fließend, ganzheitlich. Was dich erwartet: • Wie Körper und Psyche sich wechselseitig beeinflussen • Warum echte Bedeutung im Körper entsteht – nicht nur im Kopf • Den Körper als spirituelle Ressource und lebendige Kraftquelle erfahren • Embodied Prayer: experimentieren mit Bewegung, Stimme und Präsenz Methoden: Impulse aus Theorie und Praxis, geführte Bewegungssequenzen, Körpergebet, Selbsterfahrung
Die Fortbildung beschäftigt sich damit, wie Menschen mit geistiger und Komplexer Behinderung in „auffälliger“ Weise mit Schmerzen umgehen und wie sie ihre Schmerzen mitteilen und äußern. Dazu werden aktuelle Beobachtungsinstrumente diskutiert und Unterstützungsmöglichkeiten für Mitarbeiter:innen aufgezeigt. Zudem werden neben der Wahrnehmung von Schmerzen bei Menschen mit Behinderung, Hilfen zur Bewältigung von Schmerzen im Alltag diskutiert. Abgerundet wird die Fortbildung mit möglichen Ansätzen zur Umsetzung eines Schmerzstandards in der Einrichtung.
Die Begegnung mit bestimmten Menschen ruft in uns immer wieder einen Widerwillen hervor, der die Begegnung mit diesen Menschen massiv erschwert. Diese Reaktionen sind völlig normal, etwas wofür man sich weder schämen noch achtlos darüber hinweg sehen sollte. Es gilt vielmehr, dieses Phänomen zu verstehen und sowohl im beruflichen wie im privaten Bereich richtig einzuordnen. Denn die hier entstehenden Gefühle des Widerwillens verhindern ein offenes Zugehen auf das Gegenüber und die Entwicklung alternativer Verhaltensweisen. Ziel der Fortbildung ist es, die Eigenwahrnehmung im pädagogischen Alltag zu schulen und Verständnis von Ursachen und Folgen der eigenen „inneren Haltung“ zu entwickeln.
Mit Hilfe des SEED Profils einer Person lassen sich Erkenntnisse bzgl. deren Verhaltensmuster, dem emotionalen Entwicklungsstand, pädagogischer Interventionen für den pädagogischen Alltag und konzeptioneller Betreuungsansätze gewinnen. Inhalt ● Differenzierung zwischen „Bedürfnis“ und „Wille“ der Klient:innen im pädagog. Alltag ● Hirnreifung und sozio-emotionale Entwicklung ● Beschreibung der 6 sozio-emotionalen Entwicklungsstufen der SEED und zugehöriger typischer Verhaltensauffälligkeiten ● Beschreibung der 8 Domänen der SEED Milieutherapeutischer Ansatz für SEED Phasen 1-4
Menschen mit Behinderung im Alltag verantwortungsvoll begleiten und zu unterstützen bedeutet, auf ein vielfältiges Handlungsrepertoire zurückgreifen zu können. Diese Veranstaltung richtet sich an Personen aus fachfremden Arbeitsfeldern mit der Motivation, Grundkenntnisse der pädagogischen und methodischen Arbeit zu erlangen, um mehr Sicherheit im Umgang mit Menschen mit Behinderung zu erhalten. Es werden theoretische Grundlagen und Methoden vermittelt und Handlungskonzepte vorgestellt. Wichtige Bausteine sind das Herstellen einer professionellen Beziehung zu den Klient:innen, psychologische Kenntnisse, sowie das Verstehen der Lebenswelt der Klient:innen. Neben der theoretischen Auseinandersetzung werden kleine Praxiseinheiten zum Üben und Reflektieren stattfinden.
In Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sind die pädagogischen Betreuungskräfte meist auch für die Zubereitung der Mahlzeiten in Zusammenarbeit mit den Klient:innen zuständig. Sie stehen bei der täglichen Versorgung Ihrer Klient:innen vor besonderen Herausforderungen. Daher sind Kenntnisse über fachliche Verpflegungsstandards eine Hilfe, um ausgewogene Mahlzeiten anbieten zu können. Wie kann der Speiseplan an die Bedürfnisse und an die Vorgaben der Fachgesellschaften angepasst werden? Wie können die Menschen motiviert werden, sich ausgewogen zu ernähren? Theorie und Praxis werden in diesem Workshop eng verknüpft, um eine bestmögliche Unterstützung zu erreichen. Ziel Die Teilnehmer:innen o wissen, wie eine ausgewogene Ernährung aussieht o wissen, wie ein ausgewogenes Angebot zum Frühstück und zum Abendessen zusammengesetzt ist. o erarbeiten einen Speiseplan fürs Abendessen und erstellen eine Ideensammlung für Komponenten dazu. o bereiten einige Komponenten daraus zu. o erhalten Ideen, wie sie ein gutes Angebot den Klient:innen „schmackhaft“ machen können (Ernährungsregeln in einfacher Sprache, „Pyramide abstreichen“) Zusatzinformationen Bitte bringen Sie eine Schürze und Behälter für Kostproben mit.
Der deeskaliernde Umgang mit hochangespannten Klient:innen während der Krisensitution kann nie genug trainiert werden. In diesem ProDeMa-Kriseninterventionsblock wird die verbale Deeskaltation (DS IV) aufgefrischt und mit Körperinterventionen (DS V) ergänzt. Verletzungsfreie Löse- und Abwehrtechniken bei An- und Übergriffen werden geübt.
Im Refreshing-Kurs Deeskalation wollen wir uns noch einmal mit dem Üben der verbalen Deeskalation beschäftigen, um weiterhin die Kompetenz aller Mitarbeiter:innen im professionellen Umgang mit Aggressionen zu erhöhen und damit die Sicherheit der Mitarbeiter:innen und der von uns betreuten Menschen zu verbessern. Zusätzlich gibt es jährlich einen neuen Themenschwerpunkt.
In unserer Gesellschaft gehört Stress zum Alltag. Zeiten des Umbruchs oder der Neuorientierung – persönlich, beruflich oder innerhalb der Einrichtung – lösen zudem Stress aus und wir finden uns in einem Karussell vor, das nicht aufhören will sich zu drehen. Es fällt schwer Nein zu sagen oder Grenzen zu setzten und diese zu wahren. Um gesund zu bleiben und gelassen mit stressigen Situationen des Lebens und des Alltags umgehen zu können, ist es hilfreich, wirksame Strategien zur Stressbewältigung anwenden zu können. Unterstützende Techniken und konkrete Tipps, lassen Stress erkennen, ihn reduzieren und langfristig besser damit umgehen: - Was sind Ursachen und Auswirkungen von Stress - Techniken und Übungen zum Umgang mit Stress - Grenzsetzung reflektieren - Zeitmanagement und Prioritätensetzung - Achtsamkeit und Bewusstheit Entwicklung persönlicher Bewältigungsstrategien
Der deeskalierende Umgang mit hochangespannten Klient:innen während der Krisensituation kann nie genug trainiert werden. In diesem ProDeMa-Kriseninterventionsblock wird die verbale Deeskaltation (DS IV) aufgefrischt und mit Körperinterventionen (DS V) ergänzt. Verletzungsfreie Löse- und Abwehrtechniken bei An- und Übergriffen werden geübt.
Soziale Einrichtungen sind verpflichtet, Mitarbeitende in Erster Hilfe auszubilden. Die Teilnehmenden von Erste-Hilfe-Kursen, sind zu Erste-Hilfe-Leistungen verpflichtet, um die notwendigen Sofortmaßnahmen einzuleiten. Um eine zielgerichtete medizinische Ersthilfe leisten zu können, werden die Teilnehmenden praktisch und theoretisch vorbereitet. Das Wissen wird alle 2 Jahre in einem Vertiefungskurs aufgefrischt. Inhalte sind: - Allgemeine Einführung zur ersten Hilfe, - Atmung, Herz-Lungen-Wiederbelebung - Akute Erkrankungen - Schock- und Blutstillung - Knochenbrüche - Verbrennungen - Verätzungen
Verhaltensprobleme werden oft im Zusammenhang mit bekannten psychiatrischen Störungen gesehen. Der SEED 2018 (Tanja Sappok u.a.) bietet auf Grundlage des von A. Dosen entwickelten Modells der sozioemotionalen Entwicklung, Erklärungen für die Entstehung psychischer Erkrankungen bzw. Verhaltensauffälligkeiten bei Menschen mit geistiger Behinderung. Hierbei stellt der emotionale Entwicklungsstand eine wesentliche Einflussgröße dar. Ohne Kenntnis des emotionalen Entwicklungsstandes kommt es seitens des Helferumfeldes mitunter zu Fehlinterpretationen des Verhaltens. Mit Hilfe des SEED Profils einer Person lassen sich Erkenntnisse bzgl. deren Verhaltensmuster, dem emotionalen Entwicklungsstand, pädagogischer Interventionen für den pädagogischen Alltag und konzeptioneller Betreuungsansätze gewinnen. Inhalt ● Differenzierung zwischen „Bedürfnis“ und „Wille“ der Klient:innen im pädagog. Alltag ● Hirnreifung und sozio-emotionale Entwicklung ● Beschreibung der 6 sozio-emotionalen Entwicklungsstufen der SEED und zugehöriger typischer Verhaltensauffälligkeiten ● Beschreibung der 8 Domänen der SEED Milieutherapeutischer Ansatz für SEED Phasen 1-4
