Kops, Olaf Dipl.-Psychologe
Keine Störung - eine anderes Erleben! Menschen aus dem autistischen Spektrum erleben unsere Welt meist völlig anders als wir. Wenn wir ihren Zugang zur Welt besser verstehen, verstehen wir auch ihre Verhaltens-weisen besser und können mit ihnen gemeinsam Möglichkeiten entwickeln, wie das Zusammenleben und -arbeiten besser gelingt.
Diese Fortbildung zeigt, wie Fachkräfte in der Sozialen Arbeit Künstliche Intelligenz – vor allem ChatGPT – sinnvoll und verantwortungsbewusst nutzen können. Dabei geht es um die zentrale Frage: Wie kann KI dabei helfen, berufliche Herausforderungen besser zu bewältigen, ohne dass sie die Fachlichkeit und Erfahrung der Mitarbeitenden ersetzt? Die Teilnehmenden lernen, wie KI im Alltag ganz praktisch unterstützen kann – zum Beispiel bei der Zielformulierung mit Klient: innen (nach dem SMART-Prinzip), bei der Reflexion schwieriger Fälle, in Krisensituationen, bei der Kommunikation im Team oder auch zur eigenen Entlastung und Selbstfürsorge. Neben einem kurzen Überblick zu den Grundlagen und Datenschutzregeln liegt der Schwerpunkt auf dem praktischen Arbeiten mit KI. In Übungen lernen die Teilnehmenden, wie sie eigene Fragen („Prompts“) an die KI stellen, die Ergebnisse kritisch einschätzen und sinnvoll in ihre tägliche Arbeit integrieren können.
Die Positive Verhaltensunterstützung ist ein nachweislich wirksames Konzept zum Umgang mit (schwerwiegendem) herausforderndem Verhalten, Verhaltensauffälligkeiten oder Problemverhalten bei Menschen aus dem Autismus-Spektrum und/oder mit Lernschwierigkeiten (geistiger Behinderung). Grundlage ist der Personenzentrierte Ansatz.
Freiheitsentziehende Maßnahmen stellen einen erheblichen Eingriff in die Selbstbestimmung und die Grundrechte eines Menschen dar. Der Online-Kurzimpuls vermittelt grundlegende pädagogische Perspektiven zum verantwortungsvollen Umgang mit herausfordernden Situationen. Im Mittelpunkt stehen die Reflexion des eigenen Handelns, präventive und deeskalierende Vorgehensweisen sowie mögliche pädagogische Alternativen. Ziel ist es, die Handlungssicherheit der Teilnehmenden zu stärken und freiheitsentziehende Maßnahmen möglichst zu vermeiden
