Seifert, Dr. med. Jürgen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Das Seminar befasst sich mit psychomotorischen Auffälligkeiten wie Stereotypen, Zwängen, Jaktationen und Tics. Inhalte - Definition und Unterschiede - Diagnose oder Symptom einer Erkrankung - Abgrenzung zu neurologischen Krankheitsbildern - Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, Erfahrungen aus ihrer Praxis einzubringen.
Das Fortbildungsseminar "Sucht und psychische Erkrankungen" widmet sich dem Themenbereich aus medizinischer Perspektive, wobei psychiatrische, neurologische und sozialmedizinische Aspekte im Vordergrund stehen. Es werden praxis- und handlungsbezogene Einblicke in Diagnostik, Therapie, Prävention, Rehabilitation sowie Eingliederungshilfen vermittelt. Darüber hinaus sollen exemplarische Beispiele aus der Praxis vorgestellt und Raum für Fragen und Diskussion genutzt werden.
In diesem Seminar werden Schnittstellen und Zusammenhänge von kognitiv, geistigen Beeinträchtigungen und psychischen Erkrankungen aus medizinisch psychiatrischer Perspektive behandelt. Ein signifikant höherer Anteil von Menschen mit Intelligenzminderungen leidet zusätzlich auch an psychisch-seelischen Störungen. Anhand ausgewählter Beispiele werden die Symptomatik, oftmals herausfordernde Verhaltensweisen, die vielfach erschwerte Diagnostik, sowie Therapie- und Förderstrategien vor dem Hintergrund von Doppeldiagnosen erörtert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Diagnostik und die Herausforderungen in der Behandlung von Menschen, die sowohl kognitiv-geistige Beeinträchtigungen, als auch psychische Störungen aufweisen. Welche Besonderheiten bestehen bei der Diagnose und Therapie psychischer Erkrankungen bei Menschen mit Intelligenzminderung und wie können diese im beruflichen Alltag berücksichtigt werden? Das Seminar beschäftigt sich eingehend mit indikationsbezogenen Interventionsstrategien, die auf die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen abgestimmt sind. Welche therapeutischen Ansätze und Unterstützungsmaßnahmen sind effektiv und hilfreich? Auch Fragen, wie Sie als Fachkraft zur Sicherung, Verbesserung der Lebensqualität und zur Förderung eines möglichst selbstbestimmten Lebens der Betroffenen beitragen können, werden behandelt. Diskussionen und Fallstudien bieten die Möglichkeit, Erfahrungen und Best Practices zu teilen. Das Seminar schafft Raum für interdisziplinären Austausch und kooperative Ansätze, um Beeinträchtigungen zu verbessern, Integration zu fördern und Lebensqualität zu sichern.
Im Seminar werden medizinisch-psychiatrische sowie sozialmedizinische Perspektiven vermittelt, um das Verständnis für diese komplexe Störung zu vertiefen. Neben Grundlagen zur Klassifikation, Diagnostik und Therapieleitlinien sollen Umgangsstrategien mit Betroffenen im Arbeitsalltag mit dem Ziel der emotionalen sowie Verhaltensstabilisierung behandelt werden. Wie können Symptome frühzeitig erkannt und angemessen darauf reagiert werden? Wie kann „manipulativem Verhalten“ begegnet werden und wie können krisenhafte Zuspitzung sowie Spaltungsprozesse vermieden/gemindert werden? Welche Unterstützungsstrategien sind bei zusätzlich bestehenden Handicaps hilfreich? Neben der Wissensvermittlung ist das Seminar auch eine Plattform für den Austausch von Erfahrungen und Best Practices. Wie gestalten wir die Betreuung und den Pflegealltag, um den Bedürfnissen von Patientinnen und Patienten mit Borderline-Störung gerecht zu werden? Der Kurs bietet Raum für Diskussionen und gibt Ihnen Werkzeuge an die Hand, um Herausforderungen im Berufsalltag zu bewältigen und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.
